Presse

Solidaritätsverein  Peru

 

 

 

Am 22.1.2019 konnte Präsident Peter Eugster 55 Mitglieder zur 5. GV des Vereins SOLIDARIDAD im Pfarreiheim Aesch begrüssen. Nach Genehmigung von Jahresbericht und einer Ergänzung in den Statuten informierte Bernhard Schibli über die verschiedenen Projekte in Verbindung mit den zugesprochenen Geldern. Über die 5 Jahre seit Bestehen des Vereins wurden Vergabungen von rund Fr. 230‘000.-- gesprochen, 2018 Fr. 27‘500.--. Das frühe Projekt „CASA HOGAR la Esperanza“ läuft seit 1 Jahr erfolgreich selbständig; auch das „MUSIKPROJEKT“ in Cusco ist bald so weit. Andere Projekte benötigen noch unsere Unterstützung für Unterhalt (Pfarrei P. Lucho) und  Installationen (Obdachlosenheim „ALBERGO“ Puno). B. Schibli erinnerte dann an das Pfarreiprojekt „GLAUBEN UND MENSCHENRECHTE, FEDERH, dessen Informationskampagnen zu familiärer Gewalt und  Menschenhandel sowie dessen Rechtsberatungen für Unterprivilegierte. Unser Verein unterstützt weiterhin das Radioprojekt „YARAVI“ in Arequipa (Kampagnen zu öffentlicher Sicherheit, Wahrnehmung von Betagten und Behinderten, Bewusstmachen Umweltschutz, etc.). Beim Bauprojekt von P. Tino in Arequipa wurden die Sakristei sowie 2 Unterrichts/Versammlungsräume fertig erstellt. Dezentral werden in der riesigen Gemeinde 2 kleine Zentren errichtet. Intensiv unterstützt wurde das Kinderheim Projekt von P. Xavier in Puerto Maldonado incl. Sanierung der Lodge als lokale Verdienstquelle.

 

Das neue Schwerpunktprojekt 2019-2021 ist „CHICOTECA“ und umfasst die integrale Entwicklung der Kinder in 700 Familien in der Landgemeinde Choquepata. Die statutarischen Traktanden wurden zügig abgewickelt: die Rechnung 2018 und das Budget 2019 wurden verabschiedet.

 

N. Egger, Aesch

 

Wochenblatt Aesch-Pfeffingen vom 31.01.2019


Wochenblatt Aesch-Pfeffingen vom 26.01.2017


GV 2016 des Solidaritätsvereins Peru

 

Trotz eher garstigem Wetter fanden sich am 19. Januar 45 Mitglieder im „Raum der Stille“ des Pfarreiheims Aesch ein, wo die 2. Generalversammlung des Solidaritätsvereins Peru stattfand.

Unter der zügigen Leitung von Präsident Peter Eugster und den interessanten – mit infor-mativen Bildern untermalten - Ausführungen von Bernhard Schibli wurden die Anwesenden ausführlich über die laufenden und neuen Projekte auf dem Laufenden gehalten. Aufschluss-

reich waren aber auch seine Erläuterungen über die hohe Erdbebengefahr im Gebiet und

zum angenehmen Klima auf rund 2500 m.ü.M. (praktisch 360 Tage Sonnenschein!).

Die 2015 attraktiv eingerichtete eigene Homepage wird zunehmend oft angeklickt und regelmässig aktualisiert.

 

Schwerpunktprojekt des vergangenen Jahres war die (auch von andern Institutionen unter-stützte) Errichtung eines massiven Gebäudes für die „Casa Hogar la Esperanza“, die seit 2002 Frauen aus der weiteren Umgebung von Cuzco Schutz vor ehelicher Gewalt und ko-stenlose Ausbildung zu grösserer Eigenständigkeit bietet; seit 2013 werden auch eine An-zahl Männer dort ausgebildet, die - angesichts mangelnder anderer Einkommensmöglich-keiten - zur Führung eines Kleinunternehmens zuhause (Herstellung und Verkauf von Schul-Uniformen) in der sonst vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Umgebung befähigt werden sollen.

Ebenfalls bereits im Gang ist die Errichtung eines neuen Obdachlosenheims in Puno

mit Einrichtung eines Gartens (ca. 70 m2) und einer Tischlerei; das Heim beherbergt zurzeit nur Männer, soll aber auch die Möglichkeit bieten, Frauen in Not vorübergehend unterzubringen.

Das auch unterstützte Radio-Projekt „Yaravi“ in Arequipa hat zum Ziel, die Bevölkerung über alltägliche Probleme (Ernährung, Hygiene, gesellschaftliche Kommunikation und Rech-te etc.), sowie – zusammen mit Behördenvertretern - Stärkung der Sicherheit und Präven-tion/Bekämpfung der zunehmenden Kriminalität und Korruption zu informieren.

Ein viertes Projekt ist die Errichtung einer Kirche mit Sakristei, Toiletten und drei Unter-richtszimmern für Jugendliche und Erwachsene bei Padre Tino in Arequipa.

Von den anwesenden Mitgliedern des Solidaritätsvereins wurde neu die finanzielle Unter-stützung eines bereits bestehenden Jugendchores und –Orchesters (50 resp. 55 Jugendli-che aus allen Gesellschaftsschichten) gutgeheissen; deren Ziele sind, neben der musikali-schen Förderung, die Entwicklung künstlerischer Fähigkeiten und Talente, sowie die Vermitt-lung von Werten wie Disziplin, Fleiss, Genauigkeit, Teamarbeit, Achtsamkeit und Rücksicht-nahme.

Die  genehmigte Jahresrechnung und Ausführungen der Kassierin zeigen, dass in Peru mit für unsere Begriffe „wenig Geld“ erstaunlich viel bewirkt werden kann: Der Verein kann aus-schliesslich dank kleiner und grosszügiger Spenden (die Steuerabzugs-fähig sind und voll-umfänglich den Projekten zugutekommen) nachhaltig wirken. Mit dem minimen Mitglieder-beitrag (Fr. 10.-) werden die

Verwaltungskosten gedeckt.

Nach den üblichen statutarischen Geschäften (u.a. wurde die Jahresrechnung genehmigt und verdankt sowie dem Vorstand Décharge erteilt. Der Vorstand wurde in corpore wieder-gewählt), wurde den Anwesenden per Video eine Hörprobe des Jugendorchesters und –Chors geboten. Beim anschliessenden kleinen Apéro wurde im Foyer noch lange angeregt und ausgiebig diskutiert. Für den eigenen Stand am Pfarreifest vom 27./28. August 2016 werden noch Freiwillige für zeitlich befristete Einsätze (1-2 Stunden) gesucht.

                                                                                                                                                                                                                                                        Jean-Claude Frei, Aesch

Wochenblatt Aesch-Pfeffingen vom 28.01.2016