Solidaridad

 

Solidaritätsverein PERU

 

 

 

 

Protokoll der 8. Generalversammlung vom 1. Februar 2022, 19.00 Uhr

 

im Saal des Pfarreiheims Aesch

 

 

 

Traktanden

 

1.  Begrüssung durch das Kinderorchester in Cusco

 

2.  Protokoll der 7. Generalversammlung (Notiz zur virtuellen GV 2021)

 

3.  Wahl der StimmenzählerInnen

 

4.  Jahresbericht des Präsidenten

 

5.  Informationen

 

-     zu den unterstützten Projekten

 

-     zu den zu unterstützenden Projekten

 

-     Beschlussfassung des Anhangs

 

6.  Finanzen

 

-     Informationen über die Höhe der finanziellen Unterstützung der einzelnen Projekte

 

-     Jahresrechnung 2021

 

-     Revisorenbericht

 

-     Festlegung des Mitgliederbeitrags 2022

 

-     Festlegung der Kompetenzsumme des Vorstandes

 

-     Budget 2022

 

-     Entlastung Vorstand

 

7.  Wahlen (laut Statuten alle zwei Jahre)

 

-     Wahl des Vorstandes

 

-     Wahl des Präsidenten/der Präsidentin

 

8.  Jahresprogramm 2022

 

9.  Anträge (müssen schriftlich bis spätestens am 20.01.2022 beim Präsidenten eingereicht werden)

 

10.      Diverses

 

11.      Zusammensein bei ….

 

 

 

 

1.  Begrüssung durch das Kinderorchester von Cusco
Bernhard Schibli begrüsst die Anwesenden mit Bildern und Musik des Kinderorchesters von Cusco. Er zeigt auch den Weihnachtsgruss von P. Lucho aus Juliaca und Rom, wo auf dem Petersplatz eine Krippe aus einer armen Region von Peru aufgestellt war.
Ein kurzes Video von einer virtuellen Schulstunde einer Erstklässlerin gibt einen Einblick in den Schulalltag von Pukllasunchis.

 

2.  Protokoll der 7. Generalversammlung (Notiz zur virtuellen GV)
Die Anwesenden verzichten auf das Vorlesen des Protokolls.
In einem kurzen Schweigen gedenkt die Versammlung der Verstorbenen: Roland von Arx, Hans Kuhn, Ricco Ferraino, Trudi Diepolder und Alena Fülscher.

 

3.  Wahl der Stimmenzähler
Bernhard Schibli schlägt Max Heckendorn vor, der mit Applaus bestätigt wird.

 

4.  Jahresbericht des Präsidenten (liegt schriftlich bei)
Bernhard Schibli gibt einen kurzen Ueberblick auf das vergangene Jahr, das wegen der Pandemie schwierig war. Die GV wurde zuerst verschoben und konnte dann nur virtuell stattfinden.
Im Herbst 2021 war es möglich ein Treffen mit Informationen durchzuführen, doch verhinderte die 3 G-Regel die Teilnahme aller Mitglieder.
Das Pfarreifest – etwas kleiner wie gewohnt – fand statt und der Perustand erzielte ein Spitzenresultat. Ob das am Ausschank des alkoholfreien Aperol-Spritz lag?
Eine Perureise war 2021 nicht möglich, doch hofft Bernhard Schibli, dies im Herbst 2022 nachzuholen.
Dank der guten Kommunikationsmittel konnte der Kontakt mit den Projekten in Peru gut aufrechterhalten werden. Die Pandemie wütete auch in Peru und leider gab es gemessen an den Zahlen der Infizierten viele Todesopfer, da die sanitäre Versorgung oft nicht möglich war. Ein langjähriger Mitarbeiter von Radio Yaravi und P. Antonio, den wir letztes Jahr mit einem Beitrag unterstützt haben, sind verstorben. Edwin Poiré, der Leiter von FEDERH, erkrankte schwer an Corona, wurde jedoch wieder gesund. Viele Projekte mussten ihre Tätigkeiten einstellen oder massiv einschränken.
An den Vorstandsitzungen konnten wir die anstehenden Fragen klären und entscheiden, welche Projekte 2021 unterstützt werden können. Wir durften auch einige neue Mitglieder aufnehmen.
Bernhard Schibli dankt allen im Namen des Vorstandes für die vielen Spenden und hofft, dass der Verein weiterhin auf die Grosszügigkeit zählen und so die Projekte in Peru unterstützen kann.
Der Jahresbericht wird mit Applaus genehmigt.

 

5.  Informationen
Seit der Gründung im Jahre 2014 konnte der Verein Fr. 385’936 an verschiedene Projekte überweisen. Eine bemerkenswerte Summe – vielen herzlichen Dank!

 

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

62'501

42’014

36’332

56’598

27’553

54’115

48’208

58’615

 

 

 

-     zu den unterstützten Projekte
Bernhard Schibli zeigt viele Bilder, die teilweise kurzfristig eingetroffen sind und zeigen, wie die Menschen in Peru arbeiten und leben.

 

-     Casa hogar in Cusco: Der Hausbau ist abgeschlossen und das Projekt läuft immer noch hervorragend. Die Kurse konnten auch während der Pandemiezeit weitergeführt werden und die Schulungsarbeit ist in vollem Gang.

 

-     Projekte von P. Lucho
Aufgrund der Pandemie wurden die vorgesehenen Bauprojekte beim Albergo im Betrage von $ 5'000 nicht realisiert. Dafür sollen im 2022 16 Matratzen, 8 Doppelbetten aus Holz, 48 Decken und 32 Betttücher ersetzt werden.
Ueber der Tischlerei soll es im 2022 einen Abstellplatz geben. Die Werkstoffe und Maurerarbeiten kommen auf $ 5'300 zu stehen.

 

-     Das Team von FEDERH arbeitet in gewohnter Art weiter in der Beratung und vor allem in der Prävention. FEDERH wird u. a. durch das Pfarreifest unterstützt.

 

-     Radioprojekt Yaravi in Arequipa: Das Radio will allen eine Stimme geben und behandelt seit Jahren aktuelle Themen (Stärkung der Führungsrolle der Frauen, Wahrnehmung der Situation von Behinderten und Betagten).
Das Projekt für 2019/20 hiess ‚La contaminaciôn nos asfixia, salvemos nuestra casa grande’ – Die Umweltverschmutzung erstickt uns, retten wir unser grosses Haus! Die Pandemie zwang das Radio, sich vor allem der Information der Bevölkerung zum Umgang mit Covid 19 zu widmen und tat dies hervorragend. Im 2022 ist die Herausgabe einer Festschrift mit einer Rückschau, was geschafft wurde geplant. Anlass dazu sind: 39 Jahre Kommunikationszentrum Amakella, 29 Jahre Radio Yaravi und 20 Jahre seit dem Tode des Gründers P. Eloy. In Peru feiert man jedes Jahr ‚Jubiläum’!

 

-     Bauprojekt P. Tino in Arequipa: Die Ziele von 2022: Ausbildung von Frauen im Weben, Nähen, Kochen, Haushalten. Die Siedlung Nazareno mit einer Sicherheitsmauer umgeben. (Es kommt vor, dass Kinder für Organentnahmen entführt werden.)

 

-     Musikprojekt in Cusco: das Projekt läuft hervorragend, musste aber fast 100 % der Aktivitäten wegen Corona einstellen. Der Unterricht erfolgte z. T. über die digitalen Medien. Das Projekt ist immer noch auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

 

-     Projekt P. Xavier in Puerto Maldonado: das Projekt wurde im 2021 im Bereich Kinderheim unterstützt. Dazu kam die Unterstützung für den Ausfall von Einkünften bei der Feriensiedlung (keine Touristen) und die Schliessung der Buchhandlung (keine Schule – kein Schulmaterialverkauf).

 

-     Projekt Chico Latino – Chicoteca:  Es beinhaltet ein Projekt zur integralen Entwicklung der Kinder in der Landgemeinde Choquepate. Im 2021 kam neu die Gemeinde Acopia hinzu. Hier soll ein Gewächshaus entstehen, damit Gemüse angebaut werden kann. Die Kinder werden intensiv miteinbezogen. Dies sorgt für eine gesündere Ernährung der Kinder und senkt die Kindersterblichkeit.

 

-     Schulprojekt Pukllasunchis in Cusco – Christine Appenzeller (seit 2021)
Die Schule umfasst Kindergärten, Primarschule, Oberstufe und LehrerInnenseminar. Wertvoll war die Unterstützung im 2021 für die Anschaffung von Tablets für die Kinder und Laptops für die Lehrpersonen. Im 2022 möchte man ‚open air’ Schulzimmer verwirklichen, damit in der Pandemiezeit draussen unterrichtet werden kann.

 

 

 

6.  Finanzen

 

-     Information über die Höhe der finanziellen Unterstützung der einzelnen Projekte
Radio Yaravi:
Fr. 14'645.50           (seit 2014 Fr. 97’280)
P. Tino: Fr. 10'235.90                      (seit 2014 Fr. 45’311)
P. Xavier:
Fr. 13'000.00       (seit 2017 Fr. 50’150)
Chico Latino: Fr. 10'235.90           (seit 2018 Fr. 28’913)
P. Markus Degen: Fr. 200.00        (seit 2014 Fr. 2'190.00)
Pukllasunchis: Fr. 10'000.00        (seit 2020 Fr. 11'000.00)
FEDERH: Fr. 300.00                        (seit 2015 Fr. 400.00)

 

-     Jahresrechnung 2021: Silvia Wipf präsentiert die Rechnung 2021, die bei Ausgaben von Fr. 59’217.80 und Einnahmen von Fr. 50'678.35 Mehrausgaben von Fr. 8'539.45 ausweist.

 

-     Revisorenbericht: Die Revisoren Robert Zimmermann und Daniel Wyss haben die Rechnung geprüft – es ist alles in Ordnung. Sie bedanken sich bei der Kassierin für ihre Arbeit und beantragen, die Rechnung zu genehmigen und Silvia Wipf zu entlasten. Die Versammlung entspricht diesem Wunsch einstimmig.

 

-     Festlegung des Mitgliederbeitrages 2022: Er bleibt bei Fr. 10.00.

 

-    Festlegung der Kompetenzsumme des Vorstandes: Der Vorstand schlägt vor, die Kompetenzsumme bei Fr. 3'000 zu belassen. Die Anwesenden sind einstimmig dafür.

 

-     Budget 2022
zugesagte Unterstützungen:
P. Tino: Fr. 3'000; Radio Yaravi: Fr. 6'000; P. Lucho (Tischlerei): Fr. 5'300; Pukllasunchis (offenes Klassenzimmer) Fr. 2’000
voraussichtliche Unterstützungen: Musikprojekt; Kinderprojekt Chico Latino; P. Xavier, Maldonado; P. Lucho Kirchensanierung in Juliaca

 

-     Entlastung des Vorstandes: der Vorstand wird von der Versammlung einstimmig und mit Applaus entlastet.

 

 

 

7.  Wahlen

 

-     Wahl des Vorstandes
Alle zwei Jahre müssen die Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt werden. Es sind dies: Silvia Wipf Kassierin und neu Vizepräsidentin; Esther Sartoretti; Patricia Pargger neu Aktuarin

 

-     Wahl des Präsidenten
Bernhard Schibli

 

-     Ersatzwahl für Vreni Portmann
Oscar Ysla

 

Alle werden einstimmig und mit Applaus gewählt.

 

8.  Jahresprogramm 2022

 

-     Das Pfarreifest findet in diesem Jahr am 3./4. September statt, da Ende August das eidg. Schwingfest in Pratteln durchgeführt wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind natürlich – wie jedes Jahr – herzlich willkommen.
Bernhard Schibli hofft, dass er die Gründerin von Pukllasunchis, Christine Appenzeller, willkommen heissen darf.

 

-     Bernhard Schibli hat vor, im Herbst nach Peru zu reisen um die Projekte – vor allem Chico Latino – zu besuchen.

 

9.  Anträge
Es sind keine eingegangen.

 

10. Diverses

 

-     Aesch ist am 13./14. Juni Etappenort der Tour de Suisse. Auch der Peruverein wurde zur Mitarbeit eingeladen. Der Vorstand hat jedoch beschlossen, nicht als Verein teilzunehmen. Falls Mitglieder mitarbeiten möchten, können sie dies gerne tun und die ‚Gage’ von Fr. 40.00 selbst behalten oder dem Verein überweisen. Entsprechende Anmeldungen liegen bereit.

 

-     Bernhard Schibli bedankt sich bei Vreni Portmann für ihre Arbeit mit einem Geschenk. Sie war seit der Gründung im Jahre 2014 im Vorstand und hat Protokolle und Briefe geschrieben.
Vreni Portmann bedankt sich ihrerseits für die gute Zusammenarbeit im Vorstand – sie hat die Arbeiten gerne erledigt. Zusammen mit ihrem Mann konnte sie zwei Mal mit Bernhard Schibli nach Peru reisen und war beeindruckt von der Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen dort.

 

 

 

     11.Zusammensein bei…
einem guten Glas Wein sowie feinen Broten aus den Backstuben von Beat Wipf und Ralph Schwegler.
Die Versammlung schliesst offiziell um 20.15 Uhr.



 

Präsenzliste: 32 Anwesende, 16 Entschuldigungen

 

 

 

Für das Protokoll: Vreni Portmann